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Auf Der Seidenstraße Entlang Des Pamir Highways


ABENTEUERREISE: AUF DER SEIDENSTRASSE ENTLANG DES PAMIR HIGHWAYS (REISECODE: 3901)


Pamir ist seit Langem unter dem Namen „Dach der Welt“ bekannt. Es ist eine Gegend mit atemberaubenden Landschaften und einer spektakulären Melange von Kulturen. Folgen Sie uns auf den Spuren der antiken Händler, Wallfahrer und der viktorianischen Welterkunder und entdecken Sie ein Land, welches größtenteils isoliert gegenüber dem Rest der Welt geblieben ist und in dem sich jedes der zahlreichen Dörfer, wo heimische Traditionen im Verlauf der Jahrhunderte gewissenhaft aufbewahrt wurden, durch einen besonderen Dialekt auszeichnet.
Unsere Route verläuft entlang des legendären Pamir Highways und beginnt in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe. Rasant verlässt sie die schnelllebige moderne Welt und führt uns über schwerpassierbare Bergstraßen und hohe Gebirgspässe im Schatten eines der gewaltigsten Gebirgssysteme der Erde. Auf dem Weg entlang der Seidenstraße gehen wir an den archaischen Festungen und den Edelsteinminen vorbei, die noch von Marco Polo beschrieben wurden. Viele Nächte werden wir in den Familienpensionen kleiner Ortschaften verbringen und diese wertvolle Erfahrung wird uns lehren, was das Leben in dieser rauen aber majestätischen Region bedeutet.
Aus Tadschikistan werden wir den Weg Richtung kirgisische Republik einschlagen. Dort besuchen wir die antiken Städte Osh und Chudschand, letztere ein wichtiger Umschlagplatz auf der Seidenstraße. Begleiten Sie uns auf der Reise zu einem entfernten und geheimnisvollen Land hoher Bergspitzen, stürmischer Gewässer und spannender Menschen. Dies ist eines der spannendsten Abenteuer, das man unternehmen kann!


Duschanbe
Duschanbe ist eine größtenteils moderne Stadt, die zu Sowjetzeiten Ruhm erlangt hatte. Damals wurde sie zur Hauptstadt der Tadschikischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik (TASSR) unter dem Namen „Stalinabad“ gekürt. In den alten Zeiten, als Duschanbe noch ein kleines Dorf war, fand hier montags immer ein großer Wochenmarkt statt, welcher maßgebend für die Namengebung war („Duschanbe“ ist das persische Wort für „Montag“). Der entmachtete Emir von Buxoro, der von den Bolschewiken floh, verbrachte hier einige Lebensjahre und kooperierte mit Basmatschi unter der Leitung von Enver Pascha. Im Jahre 1921 war er gezwungen nach Afghanistan zu fliehen, als Duschanbe durch die Rote Armee von den Aufständischen befreit wurde.

Pamir (Gebirge)
Das Pamir-Bergsystem, welches zum sog. „Dach der Welt“ gezählt wird, dehnt sich über Tadschikistan, die kirgisische Republik, Afghanistan und China aus. Sie verbindet einige der größten Gebirgszüge, wie den Himalaya, den Hindukusch und Tianshan, miteinander und weist einige Gipfel vor, deren Höhe 7000 m übersteigt (die sog. „Piks“). Pamir ist reich an Gletschern, einige Bergspitzen liegen ganzjährig unter einer Schneedecke. Dementsprechend ist das Klima in dieser Gegend rau und zeichnet sich durch kurze Sommer aus.
Nichtdestotrotz finden sowohl wilde Tiere, wie z. B. Schneeleoparden und Marco-Polo-Argalis, als auch Menschen hier ein Zuhause. Ortschaften und Gemeinden werden durch die Bergtäler voneinander abgetrennt und liegen somit fast isoliert in der wilden Landschaft. Es kommt nicht selten vor, dass Menschen in Nachbardörfern, die nur einen Steinwurf entfernt voneinander liegen, unterschiedliche Dialekte sprechen.
Diese Region wurde zum Schauplatz für die Finalrunde von „The Great Game“, einem Territorialkonflikts zwischen dem British Empire und dem russischen Zarenreich im späten 19. Jahrhundert. Zur damaligen Zeit zogen furchtlose Abenteurer los, um diese Gegend zu kartieren und das Recht auf dieses Territorium im Namen ihrer Herrscher und des Vaterlands zu beanspruchen.
Der Pamir Highway, welcher Duschanbe und Osch miteinander verbindet, ist nach dem Kardung-Pass im indischen Distrikt Ladakh die zweithöchste Bergstraße der Welt.

Chorugh
Chorugh ist das Verwaltungszentrum der autonomen Berg-Badachschan Provinz. Es ist eine kleine Stadt, die in der Vergangenheit unter der Herrschaft von Russland, Afghanistan und Emirat Buchara stand. Russische Soldaten haben hier in der Sowjetzeit einen Truppenstützpunkt eingerichtet, da Chorugh eine strategisch wichtige geografische Lage auf der Grenze zu Afghanistan besitzt. Heutzutage hat die Stadt schon längst an Bedeutung verloren und dämmert vor sich hin. Sie befindet sich in einer der am wenigsten entwickelten Regionen Tadschikistans, wo nur die Aga-Khan-Stiftung einen bedeutenden Beitrag zur lokalen Wirtschaft leistet. Zu den Besonderheiten Chorughs zählt ein wunderschöner botanischer Garten, der zudem mit seiner Position auf 3900 Metern der zweithöchste der Welt ist.

Osch
Osch ist eine sehr alte Stadt. Ihr Alter wird in unterschiedlichen Quellen auf ca. 2500 Jahre datiert. Die zahlreichen Legenden strotzen vor Hinweisen auf den Gründer: Es werden u. A. Alexander der Große und König Salomon erwähnt. Osch liegt am Rande des Ferghana-Tals und ist somit die Heimat sowohl von Usbeken, als auch von Kirgisen. Aufgrund der günstigen Lage ist hier ein Basar entstanden, der im Laufe der Zeit gewachsen ist und heutzutage zu einem der spannendsten in ganz Zentralasien zählt.
Hoch über der Stadt ragt der „Thron des Salomo“, ein für die muslimischen Pilger heiliger Berg. Auf seiner Spitze steht eine Moschee aus dem 15. Jahrhundert, welche vor kurzem restauriert wurde. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Ausblick über das umgebende Land. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die größte Moschee des Landes. Und zu guter Letzt ist Osch eine der wenigen Ortschaften auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, wo immer noch ein Lenin-Denkmal steht.

Istarawschan
Istarawschan wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. vom König Kyros aus der Achämeniden-Dynastie gegründet. Zum Schutz der Stadt ließ er ein dreifaches Mauerwerk und eine Zitadelle errichten. Während der arabischen Besatzung wurde Istarawschan zu einer Provinz im Arabischen Kalifat. Die Spuren dieser Epoche sind heute in den Bauten wie Moscheen, Medressen, Minaretten und Mausoleen zu finden, die sich typisch nach damaliger Stilepoche in islamischer Architektur durch Kuppeln und Portale auszeichnen. Die Blütezeit der Stadt fiel auf die Regierung von den Samaniden (9. – 10. Jahrhundert), der ersten Herrscherdynastie tadschikischer Abstammung. Im 13. Jahrhundert wurde Istarawschan von den Mongolen zerstört.


Tour Beschreibung nach Tagen:

Tag 1: Anreise
Herzlich Willkommen in Tadschikistan!
Ihr Flieger landet im Flughafen von Duschanbe, wo Sie empfangen und zum Hotel gebracht werden. Ruhen Sie sich aus nach dem Flug.
Sie können auch die Hauptstadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten gerne auf eigene Faust erkunden.

Tag 2: Duschanbe und Kalai Khumb
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg ostwärts Richtung Pamir und Kalai Khumb, vorbei an wunderschönen Landschaften und pittoresken Ortschaften. In dieser konservativen Gegend werden wir bärtigen Männern und in traditionelle Gewänder gekleideten Frauen begegnen. Nach der Überquerung des Khaburabot- / Shubarat-Passes (3252 m) erreichen wir Kalai Khumb am frühen Abend.
Übernachtung in einer Pension. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 3 und 4: Von Kalai Khumb nach Ruschan; Ausflug in den Geisev-Tal
Von Kalai Khumb aus bewegen wir uns Richtung Ruschan entlang des Pandsch-Flusses. Uns steht ein 200 km langer Weg bevor, der zahlreiche malerische Landstriche verspricht. Die Straße verläuft neben dem Pandsch-Fluss, der sich entlang der Grenze zwischen Tadschikistan und Afghanistan schlängelt. Der Kontrast zwischen den beiden Ländern fällt hier besonders auf. Obwohl Tadschikistan ein armes Land ist, sind hier Straßen größtenteils asphaltiert und Gebäude elektrifiziert. Auf dem gegenüberliegenden Ufer, nur 100 Meter weit entfernt, sieht die Situation noch bedrückender aus, als ob der Pandsch nicht nur eine territoriale Trennung, sondern auch einen Fluss der Zeit zwischen der Moderne und dem Altertum darstellen würde.
Am selben Tag kommen wir in der Ortschaft Ruschan an, dem Verwaltungssitz der Ruschan-Region, und erkunden die nähere Umgebung. Am nächsten Morgen fahren wir in das 20 km entfernte Dorf Geisev. Wir laufen im Dorf Bhagoo vom Bartang-Fluss los, welcher in einer Seilbahn überquert werden kann. Der acht Kilometer lange Fußmarsch zum oberen der drei Bergseen zeichnet sich größtenteils durch eine sanfte Steigung aus. Wir sehen die ersten Häuser von Geisev nach ca. fünf Kilometern. In der umgebenden Landschaft mit ihrer üppigen Vegetation, zahlreichen Zackenhölzern, glasklaren Seen und dem sich andauernd verändernden Fluss, mal tobend, mal sanft und türkisblau, herrscht eine besonders ruhige Atmosphäre, in der man sich in Einklang mit der Natur gut erholen kann. Die Seen und Flüsse, welche wir auf unserem Weg passieren, gehören zu den schönsten Landstrichen Pamirs. Wir werden nach Ruschan zurückkehren, um die Nacht in einer Pension zu verbringen. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 5: Von Ruschan nach Chorugh
Wir werden Ruschan verlassen und uns auf den Weg nach Chorugh entlang des Pandsch-Flusses machen, welcher als „natürliche“ Grenze zu Afghanistan dient. Heute Nacht werden wir in einer beinahe luxuriösen Unterkunft verbringen, da wir Chorugh, das Verwaltungszentrum der Berg-Badachschan Autonomen Region, erreichen. Dieses Territorium ist eine Sperrzone, für die wir rechtzeitig Aufenthaltsgenehmigungen beantragen werden. Nichtdestotrotz kann zusätzlicher bürokratischer Aufwand nicht ausgeschlossen werden! Unsere Pension bzw. unser Hotel liegt inmitten von wunderschönen Ufergärten und bietet einen entzückenden Blick auf die Brücke über den Fluss, der sein Wasser nach Afghanistan trägt. Übernachtung im Hotel. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 6: Ishkashim und Wakhan-Tal (130 km, 4 Stunden)
Wir haben etwas Zeit, um uns den hiesigen Basar und den märchenhaften botanischen Garten anzuschauen, der hoch über der Stadt liegt und von seiner Position aus einen herrlichen Blick über die umgebende Landschaft bietet. Wir machen uns dann auf den Weg nach Ishkashim und halten ca. 50 Kilometer von der Stadt entfernt bei den Garam-Chasma-Heißquellen an, wo man nach Wunsch ein Bad nehmen kann.
Von hier aus überqueren wir die tadschikische Hälfte des Wakhan-Tals, das territorial mit Afghanistan geteilt wird. Wir passieren die ruhmreichen Edelsteinminen, die bereits von Marco Polo erwähnt wurden. Die bekannteste darunter ist die Kuh-i-Lal-Rubinmine, die von der Straße aus sichtbar ist. Ishkashim wird zwar offiziell als Verwaltungszentrum bezeichnet, ist aber im Großen und Ganzen ein großes Dorf. Hier werden wir die Nacht in einer traditionell eingerichteten Pension verbringen. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 7: Langar (140 km, 5 Stunden)
Wir machen einen kleinen Umweg und besichtigen im Nachbarsdorf Namadguti die Khakha-Festung. Dieses beeindruckende Gebilde steht auf einem Felsplateau und wurde während der Kuschan-Dynastie-Epoche im dritten Jahrhundert errichtet. Hier in der Gegend gibt es zahlreiche Festungen ähnlicher Art, wobei Yamchun, die wir uns ebenfalls anschauen werden, die beeindruckendeste von allen ist.
Später halten wir bei der Bibi-Fatima-Quelle an, die nach der Schwester des Propheten Mohammed benannt wurde. Einheimische Frauen glauben, dass die Gewässer dieser heißen natürlichen Quelle der weiblichen Fruchtbarkeit dienen.
Ferner machen wir Halt bei den buddhistischen Stupas in Wrang, die aus dem vierten Jahrhundert stammen. Sie dienen als Erinnerungen an die altertümlichen Pilgerkarawanen, welche diese Landstriche in der fernen Vergangenheit durchquerten. Übernachtung in einem Gasthaus. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 8: Langar - Murghab (240 km, 7 Stunden)
Heute haben wir die Chance, die erstaunliche Landschaft um uns herum zu erkundigen. Zunächst fahren wir bis zur Kreuzung der Murghab- und Kargushi-Pässe (4344 m). Die üppigen Hänge des Wakhan-Tals bleiben hinter uns und gehen ins Felsgelände über, welches größtenteils unfruchtbar und rau, aber dennoch sehr eindrucksvoll ist. Dies ist der Pamir Highway, dem wir so entgegengefiebert haben!
Der Straßenabschnitt zwischen Osch und Chorugh wurde im Jahr 1931 fertiggebaut. Er erstreckt sich durchs Hochgebirge, welches ans Hochland von Tibet erinnert. Wir werden Murghab voraussichtlich am frühen Abend erreichen und die Nacht in einer Pension verbringen.
Am heutigen Tag werden wir insgesamt 240 Kilometer zurücklegen. Murghab (3670 m) hat keine besonderen Sehenswürdigkeiten vorzuweisen. Hier werden wir dennoch über Nacht bleiben, nachdem wir die Umgebung erkundigt haben.
Im Nordosten der Stadt ist die chinesische Bergspitze Muztagata (7546 m) zu sehen. Nomaden, die zur Volksgruppe der Kirgisen gehörten, bewohnten diese Gebiete von Ost-Pamir bereits seit dem 17. Jahrhundert. Typische Vertreter der traditionellen Architektur hier sind die sogenannten Jurten: bewegbare Wohnstätten aus Filz, welcher auf einen kunstvollen Holzrahmen aufgespannt wird. Ihre Inneneinrichtung zeugt vom Reichtum und der Geschicklichkeit der Besitzer. Filz und Wolle sind außerdem feste Bestandteile der vielseitigen lokalen Handwerksarten. Edelsteine wie Rubine und Smaragde, welche in dieser Gegend gewonnen werden, verzieren Erzeugnisse der ortsansässigen Gewerbe. Übernachtung in einer Familienpension. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 9: Von Murghab ins Basislager am Lenin-Peak
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Kara-Kul-See. Dabei werden wir nochmal den Akbajtal-Pass (4655 m) überqueren, den höchsten Straßenabschnitt auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion. Daraufhin steigen wir zum Kara-Kul-See ab, welcher auf einer Höhe von 3923 m liegt und somit der höchste Bergsee Zentralasiens ist. Aufgrund seiner geografischen Lage ist der See unbelebt. Obwohl der Name „Kara-Kul“ als „Schwarzer See“ übersetzt wird, schimmert sein Wasser im Frühling, im Sommer und im Herbst in einem strahlenden Türkis.
Vom nördlichen Ende des Sees führt die Straße in den Westen zu den ca. einen halben Kilometer entfernten Geoglyphen und Saka-Grabstätten (5000 – 3000 v. Chr.). Der letzte Abschnitt unserer Wanderung auf dem Pamir Highway verläuft über den Kyzyl-Art-Pass (4336 m), der „natürlichen“ Grenze zwischen Tadschikistan und Kirgisien. Hier warten die atemberaubendsten Gebirgslandschaften der Reise auf uns!
Gleich nach der Überquerung des Passes sind wir an der Grenzkontrolle. Ab hier steht uns ein Weg von 20 Kilometern durch das Niemandsland bevor. Vorsicht! Sogar im August können die Temperaturen in diesem Gebiet unter den Gefrierpunkt fallen. Kümmern Sie sich bitte daher rechtzeitig um warme Klamotten für den Fall, dass die Regelung der Grenzübergangsformalitäten mehr Zeit als geplant in Anspruch nimmt. Daraufhin schließen wir die heutige Wanderung am tadschikischen Territorium ab und bewegen uns zum Basislager am Lenin-Peak (Kirgisien), welches 100 Kilometer entfernt vom Kara-Kul-See liegt. Die heutige Nacht verbringen wir nach Nomadenart in den Jurten. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 10: Reise nach Osch
Wir kommen nach Kirgisien in Begleitung unserer Fahrer und des Reiseführers. Wir befinden uns dann zwar auf dem Territorium eines anderen Landes, dennoch werden hier Russisch, Kirgisisch, Tadschikisch und Usbekisch entspannt im Wechsel gesprochen, da die Sprachgrenzen zwischen den einzelnen Staaten fließend sind. Auf dem Weg fällt besonders der starke Kontrast zwischen dem unfruchtbaren Hochgebirge Tadschikistans und den üppigen landwirtschaftlichen Flächen auf dieser Seite der Berge ins Auge.
Beim Überschreiten des Taldyk-Passes (3554 m) werden wir in den Genuss majestätischer Landschaften kommen. Mit ein bisschen Glück können wir einen Blick auf den Lenin-Peak (7134 m) erhaschen, der zweitgrößten Bergspitze in Zentralasien. Planmäßig erreichen wir Osch, die älteste Stadt Kirgisiens, am frühen Abend. Übernachtung im Hotel „Peking“ oder ähnliches. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 11: Von Osch nach Chudschand (420 km, 9 Stunden)
Heute verlassen wir Osch, kommen über die Grenze und machen uns weiter auf den 110 Kilometer langen Weg in die tadschikische Stadt Chudschand. Sie ist das Verwaltungszentrum der Sughd-Region und die zweitgrößte Stadt des Landes. Zu den Sehenswürdigkeiten Chudschands zählen ein Museum und eine antike Zitadelle, welche im 10. Jahrhundert errichtet und 300 Jahre später von den Mongolen vollkommen zerstört wurde. Übernachtung im Hotel „Peking“ oder ähnliches. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 12: Von Chudschand zum Iskanderkul-See
Unsere Reise geht weiter in den 85 Kilometer entfernten Istarawshan. Hier, auf einem Hügel hoch über der gut erhaltenen Altstadt, steht eine Zitadelle. In Istarawschan haben wir Zeit, den größten Markt der Region aufzusuchen. Dort ergibt sich für Sie die Möglichkeit, hochqualitative handgefertigte Souvenirs zu kaufen. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Einkäufe hier zu betätigen, da Sie im späteren Verlauf der Reise höchstwahrscheinlich keine Gelegenheit zum Shoppen haben werden. Während der Exkursion durch die Altstadt besuchen wir die Blaukuppe-Moschee und den Madrasa-Gebäudekomplex Kok-Gumbaz, welcher im 15. Jahrhundert errichtet wurde.
Kurzer Halt in Istarawschan, einer antiken Museumsstadt, nach dem Frühstück. Es ist eine der ältesten Städte Zentralasiens und ein jahrhundertaltes Handels- und Handwerkszentrum: Im Jahr 2002 hat es den 2500. Geburtstag gefeiert. Zu den Sehenswürdigkeiten hier zählen Kok-Gumbaz, der lokale Markt und Mug Tepa.
Unser nächstes Ziel ist Pandschakent. Abendessen und Übernachtung in einem Gasthaus.
Wir sind nun in Pandschakent angekommen. Diese Stadt ist ein wichtiger Posten auf der Seidenstraße und wird aufgrund wunderschöner Fresken aus dem 8. Jahrhundert, welche bis zum heutigen Tag gut erhalten worden sind, als „Pompeji des Zentralasiens“ bezeichnet. Zu den weiteren spannenden Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Rudakimuseum, die Medrese Alim Dodcho aus dem 18. Jahrhundert, die alte Stadt und ein lebhafter Markt. Östlich von der Stadt wartet eine verlassene urzeitliche Zitadelle, welche als Residenz für Pandsch-Herrscher diente, auf neugierige Besucher.
Wir fahren nun entlang des Iskanderdarja-Tals zum Iskanderkul. Der See liegt umrandet von Bergen und misst ca. vier Kilometer im Querschnitt. Da sich der See auf einer Höhe von 2000 m befindet, ist es hier auch im Hochsommer angenehm kühl. Von allen Seiten des „Alexander-Sees“ bietet sich eine atemberaubende Aussicht! Es ist ein ausgesprochen schöner und ruhiger Ort, wo man Wasservögel beobachten oder auch nach Wunsch angeln kann. Nach diesem unvergesslichen Ausflug fahren wir ins Saratog-Dorf, wo wir zu Abend essen und in einem Gasthaus übernachten werden. Verpflegung: 1 Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen.

Tag 13: Von Iskanderkul nach Duschanbe (140 km, 4 Stunden)
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in die 140 Kilometer entfernte Hauptstadt Tadschikistans. Eine malerische Serpentinenstraße zieht sich durch die enorme Schlucht entlang des Zarawschan-Flusses und steigt zum Anzob-Pass auf. Um uns herum offenbart sich ein wunderschönes Bergpanorama. Nach dem Abstieg zur Warzob-Schlucht fahren wir weiter nach Duschanbe. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Hauptstadt zu besichtigen oder sich im Hotel bis 23:00 zu erholen. Danach Transfer zum Flughafen, wo Sie die Heimreise antreten werden.

Tag 14: Abreise
Transfer zum Flughafen und Flug in den Heimatstaat. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Heimreise!


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Liebe Gäste!
Ihr Abenteuer beginnt in Kalai Khumb. Pamir, auch bekannt als „Dach der Welt“, ist eine Region mit sehr einfachen Lebensverhältnissen und wunderschönen Landschaften.
Wir, Ihr Alaya-Reisen-Team, möchten Sie gerne auf drei wichtige Punkte aufmerksam machen:
1. Pamir ist eine sehr große und isolierte Hochgebirgsregion mit einem rauen Klima. In hiesigen Ortschaften sind die Lebensverhältnisse sehr einfach und ohne Komfort. Deswegen müssen Sie bereit sein, in Gemeinschaftszimmern zu wohnen, auf dem Boden zu schlafen und Plumpsklos zu nutzen.
2. Bei diesem Reiseangebot handelt es sich um den sog. Gruppentourismus mit sozialer Verantwortung. Unser Ziel ist die Fremdenverkehrsförderung, die die Interessen lokaler Gemeinden in der Murghab-Region respektiert und beachtet. Deswegen sind wir sind stets bemüht, die Einwohner zu involvieren und auf ihre Dienstleistungen zurückzugreifen. So stammen zum Beispiel unsere Fahrer und der Guide aus der Murghab-Region. Sie sprechen zwar kein perfektes Englisch, sind dennoch sehr gastfreundlich, sympathisch, motiviert und stets bereit, Ihnen zu helfen.
3. Am wichtigsten ist es für uns, Ihnen die Einsicht zu vermitteln, dass unsere Expedition zur Förderung des Tourismus in dieser isolierten und spannenden Region beiträgt und für die lokale Bevölkerung Verdienstmöglichkeiten eröffnet.
Wir heißen Sie herzlichen willkommen und wünschen Ihnen eine gute Reise!

Wichtige Informationen
Bezüglich Tourismus hat Tadschikistan noch viel nachzuholen. In diesem Land ist die Hauptinfrastruktur um die Hauptstadt Duschanbe konzentriert. Während der Tour lebt die Reisegruppe größtenteils in abgelegenen Gebieten in einfachen Verhältnissen und mit einem eingeschränkten Zugang zu den medizinischen Dienstleistungen. An dieser Expedition können Menschen mit einer normalen körperlichen Kondition teilnehmen, dennoch sollen sie mit den Besonderheiten eines Aufenthalts in der Wildnis vertraut sein und sich nicht vor den einfachen Lebensverhältnissen auf dem Land abschrecken lassen.

Die Straßen in dieser Region sind uneben und größtenteils nicht asphaltiert. Außerdem verläuft unsere Reiseroute teilweise auf engen Straßen über den Flusstälern. Zwar werden wir uns in hochqualitativen Geländewagen mit erfahrenen und qualifizierten Fahrern fortbewegen, dennoch wären diese Fahrten eine Zumutung für Reisende mit Höhenangst oder schwachen Nerven. Der Trip entlang des Pamir Highways ist ein Abenteuer für erfahrene Touristen!

Bei diesem Angebot handelt es sich um eine abenteuerliche Reise, deswegen empfehlen wir Ihnen, einen Rucksack mitzunehmen, der all die Sachen enthält, die Sie im Laufe eines Tages gebrauchen können. Bitte beachten Sie, dass Ihr Gepäck im Geländewagen aufbewahrt wird, der sich auf unebenen Straßen fortbewegt, deswegen sollen fragile Gegenstände möglichst gut verpackt sein. Außerdem kann Ihr Gepäck Schmutz bzw. Staub fangen oder unsanft eingeladen werden. Bitte packen Sie nur das Nötigste ein, denn Sie werden von Zeit zu Zeit selbst Ihren Rucksack tragen müssen. Dadurch wird das in Geländewagen zur Verfügung stehende Kofferraumvolumen optimal ausgenutzt. Ferner empfehlen wir Ihnen, Ihre Fotoausrüstung in speziellen Schutzhüllen aufzubewahren.
Gasthäuser in der Pamir-Region sind sehr bescheiden ausgestattet. Hier gibt es oft keine getrennten Badezimmer, Sie können sich dennoch mit einem Eimer abgießen. Die meisten Toiletten, außer in den Hotels, sind Plumpsklos.

Wir nehmen uns das Recht, bei unvorhergesehenen Umständen oder aus Gründen, die wir nicht zu vertreten haben, z. B. bei schlechtem Wetter oder inakzeptablem Straßenzustand, Veränderungen an der geplanten Route vorzunehmen. Auch Flugplanabweichungen können zu den Abänderungen führen.
Zentralasien zählt zu den Entwicklungsregionen. Die hiesige Infrastruktur, die Traditionen und Werte unterscheiden sich von solchen, die Sie aus Ihrer Heimat gewöhnt sind. In Sachen Tourismus hinkt Tadschikistan Usbekistan und Kirgisien hinterher. Bitte behalten Sie dies im Kopf, wenn Sie dieses faszinierende Land für sich entdecken, und begegnen Sie der lokalen Kultur stets mit Respekt, ohne eigene Erwartungen und Vorstellungen aufzuzwingen. Und machen Sie sich auf den Straßenverkehr hier gefasst!

Auf dieser Expeditionsreise sind wir stets bemüht, Ihnen alle möglichen Aspekte von Kultur und Tradition dieser Region aufzuzeigen. Bitte seien Sie stets offen gegenüber neuer Erfahrungen und Eindrücke. Allen möglichen Problemen begegnet man am besten mit Offenheit und Abenteuergeist.


 

 

Auf Der Seidenstraße Entlang Des Pamir Highways


Unverzichtbare Ausrüstung
Haben Sie immer zur Hand:
eine Taschenlampe: Die werden Sie überall gebrauchen, da Stromausfälle nicht selten vorkommen, die Straßen- und Gehsteigschäden gefährlich sind und sowohl Toiletten als auch Treppenhäuser oft nicht über eine Beleuchtung verfügen.


Zu empfehlen:

  • staubresistente Taschen
  • Fotokameras mit Speicherkarten
  • warme Mütze
  • Sonnenhut
  • Sonnencreme mit einem hohen Schutzfaktor
  • Lippenpflege
  • langärmlige T-Shirts, dünne und dicke Fleece-Jacken
  • wasserabweisende Kleidung
  • Medikamente und Erste-Hilfe-Kästchen
  • Insektenspray
  • Rucksack
  • Sonnenbrille


Geld
In allen Staaten dieser Tour werden Sie US-Dollar als Bargeld benötigen. Die Möglichkeiten der Kreditkartenzahlung sind äußerst beschränkt und konzentrieren sich auf die Hauptstädte. Eine Kreditkarte kann also als Reserve-, jedoch auf keinen Fall als Hauptzahlungsmittel verwendet werden!

Sicherheit
Tadschikistan ist ein Land, welches viel sicherer als einige der europäischen Länder ist. Nichtdestotrotz werden auf der Homepage Ihres Konsulats Informationen über die aktuelle Sicherheitslage im Land angeboten: Eine Vorsichtsmaßnahme, die als Reaktion auf den Bürgerkrieg in den 90er Jahre entstanden ist.

Höhenkrankheit
Tadschikistan ist zu 95 % ein Bergland. Das Müdigkeitsgefühl ist in den ersten Tagen des Aufenthalts hier absolut natürlich. Trinken Sie viel Wasser, jedoch kein Leitungswasser. Wir werden jeden der Reisegruppenteilnehmer mit zwei Liter Trinkwasser pro Tag versorgen. Versuchen Sie, in der Berglandschaft stets langsam aufzusteigen.
Auf dem Pamir Highway werden wir en route zwei Gebirgspässe auf einer Höhe von 4300 m überqueren und es kommt vor, dass einige Reisenden hier an der Höhenkrankheit leiden. Trinken Sie viel und nehmen Sie vorbeugend Schmerzmittel. Hier gilt es, möglichst auf anstrengende Körpertätigkeiten zu verzichten.
Auf dieser großen Höhe über dem Meerspiegel ist Ihre Haut hoher UV-Strahlung ausgesetzt. Denken Sie an Kopfbedeckung und Sonnenschutz!
Zu den häufigsten Beschwerden während der Reise zählen Diarrhö und Halsentzündungen. Nehmen Sie deswegen Durchfallmedikamente, dehydrierende Salze, breitenwirksame Antibiotika und Halsbonbons mit. Obwohl es in Tadschikistan viele Apotheken gibt, lässt die Medikamentenqualität zu wünschen übrig.

Trinkwasser
Trinken Sie kein Leitungswasser. Wir werden jeden Reisegruppenteilnehmer mit zwei Liter Mineral- oder stillem Wasser pro Tag versorgen. In den Gasthäusern wird Ihnen Tee angeboten, den Sie bedenkenlos trinken können, da das Wasser zum Aufgießen gekocht wurde.

Straßen
Die Qualität der Straßen und des Straßenbelags erfordert Fortbewegung in guten Geländewagen. Straßenqualität, Wetterverhältnisse und Robustheit der Geländewagen entscheiden über die Fahrtzeiten zwischen den einzelnen Punkten auf unserer Tour.

Toiletten
Mit wenigen Ausnahmen sind in Duschanbe alle Toiletten gewöhnliche Plumpsklos.

Malariamücken in den Gebieten auf der Reiseroute
Es besteht ein Malaria-Risiko in den südlichen Regionen nahe der Grenze (Hatlon) zwischen Juni und Oktober. Diese sind jedoch NICHT Teil unserer Reise!
Beugen Sie Mückenstichen mit speziellen Mitteln vor, z. B. mit Chloroquine und Proguanil.

Temperaturen
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass während der Reise große Temperaturschwankungen beobachtet werden können. Tagsüber kann es sehr heiß werden, daher empfehlen wir Ihnen dünne langärmlige Kleidung für einen effektiven Sonnenschutz. Für kalte Nächte eignet sich vielschichtige Kleidung am besten. Eine genaue Temperaturvorhersage ist schwierig: Die Temperatur kann generell zwischen -5°C und +45°C variieren. In dieser Jahreszeit ist Regen in Pamir selten, Sandstürme kommen dagegen oft vor. Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig um warme und wasserdichte Kleidung!

Auf Der Seidenstraße Entlang Des Pamir Highways

Reiseanfrage

Preis:
ab 1.839,00 €

* Pflichtfelder

Preis:
ab 1.839,00 €



Bildungsreisen können gegebenenfalls bis zu 100% von der Steuer abgesetzt werden! Lassen Sie sich von uns beraten.


Die Tour Preise enthalten:

  • Abholung und Verabschiedung vom Flughafen
  • Transport während der Route
  • Eintritsgelder und Gebühren für Objekte lt. Programm
  • Mahlzeiten während der Route (Vollpension)
  • Übernachtungen in lokalen Gasthäusern
  • lokaler Guide und Übersetzer (Englisch)
  • Unterkunft (in Doppelzimmern) im Hotel (2x Duschanbe, Chorugh, Osh und Chudschand)

Die Tour Preise enthalten nicht:

  • Flug nach/von Tadschikistan
  • Visa und GBAO Registrierung
  • Reiseversicherungen
  • Aufpreis für Einzelzimmerbelegung in den Hotels
  • Alkoholische Getränke


Zusatzservice Flugtickets:

  • SOMON AIR Direktflug von Frankfurt / Flugtag: Sammstag (ab ca.500 €)
  • LUFTHANSA / TAJIK AIR über Moskau / Flugtage: täglich (ab ca. 800 € Hin- und Rückflug)


Zusatzservice:

  • Visum / Gruppenvisum ab 25 €
  • Registrierung GBAO ab 30 €
  • Einzelzimmerbelegung in den Hotels 100 € pro Person


Auf Wunsch können wir Ihnen ein Zusatzprogramm für freie Tage anbieten, oder auch verschiedene Tourangebote miteinander verknüpfen (im Tourpreis nicht enthalten). Teilen Sie uns Ihre Wünsche im Kommentar oder per e-mail mit.


Zusatzservice Versicherungen:

Reiseversicherung

 

 

Weitere Versicherungspakete auf Anfrage. Bitte geben Sie an welche Versicherungsleistungen Sie interessieren und fordern Sie Informationen über e-mail an: info@alaya-reisen.de.


 

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