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Tadschikisches Nationalmuseum für Antike und Ethnologie
Hier finden sich viele archäologische und ethnografische Sammlungen aus der reichen Geschichte des Landes, wie Gemälde, Skulpturen, Keramik ,Metall, Waffen, Schmuck, alte Schriften und unter anderem der Buddha von Chatlon, eine 14 Meter lange liegende Buddhastatue, die 1966 im Süden des Landes ausgegraben wurde und seit 2001 im ersten Stock des Museums zu besichtigen ist. Die Statue gehört, neben dem 88 Meter hohen Buddha in Wuxi (China) und einem großen, liegenden Buddha in Thailand zu den größten Buddha-Darstellungen Asiens.

Tadschikisches Nationalmuseum „Bechzod“
Das Nationalmuseum wurde 1934 im Namen des Kamolitdin Bechzod errichtet. Hier werden Ausstellungsstücke aus der Geschichte, Archäologie und der darstellenden Kunst des Tadschikischen Volkes, sowie die Flora und Fauna des Landes vorgestellt. Auf dem dem Turm des Gebäudes zählt eine große Uhr die „neue Zeit“ (die Zeit seit der Unabhängigkeitserklärung Tadschikistans).

Historisches- und Landeskundemuseum in Chudschand
Das Museum wurde am 29 November 1986, im 2500sten Jubiläumsjahr Chudschands eröffnet. Es befindet sich in der östlichen Mauer der Chudschand Festungsanlage (VII-X Jh.), die 1999 restauriert wurde.Das moderne Gebäude ist nur eine Imitation der Außenansicht der mittelalterlichen Festungsanlage. Die Kollektion des Museums beinhaltet ca. 1200 Exponate, von denen fast die Hälfte permanent ausgestellt werden. Auf der150 m² große Ausstellungsfläche werden die Geschichte und die architektonischen Besonderheiten der Festungsanlage der Stadt Chudschand gezeigt. Die Ausstellung zeigt das Leben der Bewohner in der Festung zu den verschiedensten Epochen. Von der Zeit des Baus VI-V Jh. v. Ch., bis zur arabischen Eroberung Zentralasiens, als die Festung Chudschands als eine der sichersten in dieser Region galt. Ein Teil der Ausstellung zeigt die mittelalterliche Geschichte. Sie erzählt über die Kultur und die Tätigkeiten der Stadtbewohner, indem sie Beispiele der mittelalterlichen Keramik und Handwerkswaren, sowie Fragmente architektonischer Konstruktionen, Glaskunst und Grabsteine mit Inschriften vorstellt.

Das Rudaki Museum für Geschichte und Heimatkunde
Das Museum wurde 1958 in Pandschakent zu Ehren des 1100-jährigen Jubiläums des tadschikisch-persischen Dichters Abu Abdullah Rudaki gegründet. An der Fassade des Museums stehen zwei geschnitzte Wandbilder und der berühmte Spruch von Rudaki: „Die beste Freude ist der Anblick von Verwandten und Freunden.“ Der Innenraum des Museums ist künstlich verziert. Mit 98.000 Ausstellungsstücken zählt es zu den grössten Sammlungen der tadschikischen Museen. Meistens sind es Fundstücke der langjährigen archäologischen Ausgrabungen im Tal der Sarafschan.
Das Museum verfügt über acht Ausstellungsräumen. In den Hallen sind Exponaten ausgestellt, die die Archäologie, Geschichte, Kultur, Leben und Sitten, die Natur Tadschikistans widerspiegeln. Es gibt auch einen Raum, der Ausstellungstücke über das Leben und Wirken des berühmten Dichters Rudaki beherbergt.

Musikinstrumentenmuseum „G. Zavkibekov“  Duschanbe
Das lohnenswerte Privatmuseum wurde 1990 eröffnet und verfügt über 100 traditionelle Instrumente aus dem Pamir, aus Afghanistan und dem Iran. Die sechsseitige Rubob und verschiedene Lauten können hier besichtigt werden. Das Museum, das vom früheren Musiker und Schauspieler Gurmidz Zavkibekov geleitet wird, dient auch als Proberaum für Musikgruppen, und nicht selten trifft man Musiker in den Räumlichkeiten an. Das Museum ist interaktiv, denn jedes Instrument kann man nach Absprache von der Wand nehmen und selbst spielen. In dem kleinen und gemütlichen Innenhof werden im Sommer regelmäßig Konzerte veranstaltet.

Istarawschan - Stadt-Museum

Istarawschan ist eine der ältesten Städte Zentralasiens. Die über 2500-jährige Stadt wurde im 6. Jh. v. Chr., bei der Herrschaft des achämenidischen Königs Kyros gegründet. In den 2. - 7. Jh. v. Chr. befand sich hier die Siedlung Mugdeppa – der Wohnort der Aristokratie, die hier viele einizgartige Schlösser mit eindrucksvoller Architektur aufgebaut haben. Das belegen die aufgedeckten Siedlungen Bundschikat und Tschilchudschra, mit den Schloss- und Kulturanlagen. Diese waren mit geschmückter Malerei und den geschnitzten Wandbildern verziert. In Bundschikat wurden die Fresken mit der Darstellung der Wölfin gefunden, die zwei Kleinkinder fütterte – ein Beweis der Osrt-West Beziehungen.
Eine rasante Entwicklung erlebte die Stadt während der Regierung der Samaniden-Dynastie in 9. - 10. Jh.. Im 13. Jh. war die Stadt von den Mongolen

Das Rudaki Mausoleum

Rudaki (Abu Abdullah Dschafar) wurde 859 n. Chr. in Pandschrud, im heutigen Tadschikistan geboren. Das Mausoleum des berühmten Dichters, des Begründers der tadschikischen klassischen Poesie, wurde aber erst 1958 gegründet. Das wird dadurch erklärt, dass bis dahin viele Seiten seines Lebens unerforscht waren und seine Grabstätte nicht gefunden wurde. Es ist nur sicher, dass er seine letzten Jahren in schwierigen Lebensbedingungen durchlebte. Der Dichter starb blind. Dank vielen mühsamen Untersuchungen des bekannten tadschikischen Dischters Sadriddin Aini wurde die Gräbstätte von Rudaki gefunden. Und dem russischen Bildhauer-Anthropologen gelang es, durch den Leichnam sein Mausoleum seinem Antlitz entsprechend wiederherzustellen.