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Das Gebiet Chatlon ist ein neu geschaffenes Gebiet und wurde im Jahre 1993 aus den Gebieten Kuljab und Kurgan Tjube gebildet. Es gibt hier zwei größere Städte: das Gebietszentrum Kurgan Tjube und die 2 700 alte Stadt Kuljab. Chatlon ist das eigentliche Landwirtschaftsgebiet des Landes. Auf ungefähr 165 000 Hektar wird Weizen angebaut, damit stammen 56 Prozent des gesamten tadschikischen Weizens aus dem Gebiet. Von hier kommt die tadschikische Baumwolle- das zweitwichtigste Exportgut Tadschikistans nach Aluminium. Weintrauben, Obst, Gemüse und Tabak werden hier angebaut. Seidenraupenzucht spielt auch eine Rolle. Kulturhistorisch ist das Gebiet vor allem interessant aufgrund vieler Architektur- und Sakralbaudenkmäler. Ausgrabungen in Chulbuk, der ehemaligen Hauptstadt des Chuttalreiches legten eine Palastanlage mit Zitadelle frei. In Kuljab wurde vor kurzem das Museum Mir Seyyed Ali Hamedani wiedereröffnet. Der große persische Philosoph und Dichter ist in der Stadt bestattet. Unweit von Kurgan-Tjube findet sich eine der frühesten buddhistischen Anlagen aus dem 7. bis 8. Jh. Gerade hier wurde die zwölf Meter lange und drei Meter hohe Statue Buddha in Nirwana gehoben. Kobadian, eine Stadt im Süden, wurde aufgrund des Amu-Darja Schatzes berühmt, des sogenannten Ox-Schatzes, dessen etwa 200 Gold- und Silbergegenstände heute im Besitz des britischen Museums sind.