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Der Norden Tadschikistans und das Gebiet Sogd ist durch das Serafschangebirge vom restlichen Tadschikistan abgetrennt. Durch das Gebiet Sogd fließt der Syr-Darja, sein Tal markiert mit 300 Meter über dem Meeresspiegel den tiefsten Punkt der Republik. Hier befindet sich einer der schönsten Seen Tadschikistans, der Iskanderkul-See. Das Gebiet ist gleichfalls reich an Bodenschätzen, es war und bleibt bisher das industrialisierteste Gebiet des Landes. Die Industrie hier hat einen Anteil von 47 Prozent am Bruttoinlandprodukt, die Landwirtschaft von 27 Prozent und die Bauindustrie von 5,4 Prozent. Verwaltungszentrum des Gebiets Sogd ist Chudschand, die zweitgrößte Stadt Tadschikistans, deren lange Geschichte bis ins 3. Jahrhundert vor unserer Zeit zurückgeht. In Chudschand gibt es den größten überdachten Basar in ganz Zentralasien – den Pantschschanbe-Basar (Dienstagsbasar). Sogd zieht vor allem Kultur- und Geschichtsinteressente an, denn durch das Gebiet zog die Sogdier Linie der Großen Seidenstraße. Isfara als Zentrum der Keramikkunst, das Dorf Tschorkuh mit dem einzig erhaltenem Holzmausoleum in ganz Zentralasien und mehrere Ausgrabungsstätten legen davon Zeugnis ab. Die Fan-Berge gelten als das pittoreskeste Gebirge in der Region. Neun Gipfel mit einer Höhe von über 5 000 Meter scheinen wie auf einer Perlenkette aufgefädelt. Es gibt hier mehr als 30 Seen, von denen fast jeder seine eigene Farbe besitzt.